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Aktuelles

6. November 2011

Hugo Dyserinck, emeritierter Professor für Komparatistik an der RWTH Aachen, gilt als “Vater” des Aachener Komparatistik-Programms, das die Imagologie als wichtige Teildisziplin der Komparatistik begründet. Seine seit den 1960er Jahren in den verschiedenen Sammelbänden und Zeitschriften veröffentlichten Aufsätze sind der THEORETISCHE FUNDUS schlechthin für jeden, der auf dem Gebiet der Imagologie arbeitet - nur sind diese verstreuten Publikationen schwer zugänglich.
Diesem Mangel soll ein von Elke Mehnert besorgter Sammelband abhelfen, der nicht nur die wichtigsten Aufsätze Dyserincks wieder zugänglich macht, sondern auch zeigt, wie Dyserincks wissenschaftlicher Ansatz sich von einem Teilgebiet der Vergleichenden Literaturwissenschaft hin zu einer Europawissenschaft erweitert hat.
Der Band wird - wie die neun Bände zuvor - in der von Uwe Hentschel und Elke Mehnert herausgegebenen Reihe bei Lang erscheinen.

6. November 2011

Im kommenden Sommersemester wird an der WBU Pilsen Imagologie als neues Fach innerhalb der germanistischen MA-Studiengänge der Pädagogischen Fakultät angeboten werden. Die Studierenden werden sich in einer Vorlesung mit Begleitseminar davon überzeugen können, daß es gerade im Ausland sinnvoll ist, “Bilder vom eigenen und dem anderen Land” (in diesem Fall: von den deutschsprachigen Ländern) in literarischen Texten zu interpretieren, ihre Entstehung und ihre Wirkungspotenzen zu untersuchen und so zur Entideologisierung der Bilder vom “Fremden” beizutragen. Die Lehrveranstaltungen wollen dazu anregen, kulturelle Brücken zwischen unseren benachbarten Ländern zu schlagen.
Studierende der Germanistik sind eingeladen, ihre Graduierungsarbeiten zu imagologischen Themen zu schreiben - siehe Ausschreibungen im PORTAL.

14. Januar 2007

und wir haben ihm dazu gratuliert und unseren siebenten Band der Reihe

“Studien zur Reiseliteratur- und Imagologieforschung” unter dem Titel

“Russische Ansichten - Ansichten von Rußland” gewidmet.

Dr. Kersten (die ihn redigiert hat) und Prod.Dr. Richards (der an ihm mitgewirkt hat) haben gemeinsam mit mir den Band in Lanaken überreicht.